e_super (e_super) wrote,
e_super
e_super

Друзья, нужна подмога!

Требуются комрады, владеющие немецким языком, чуть более чем в совершенстве. Необходимо оценить качество перевода вот этой записи и при необходимости отредактировать. Немецкий текст, присланый мне героическим читателем, лежит под катом. Напомню, что подобным образом уже была создана экспортная, английская версия записи, в создании которой принял участие целый коллектив переводчиков. По факту ее размещения в Сети мною было получено большое число благодарных отзывов от жителей Европы и США. давайте сделаем еще один шаг.



Libysche Kriegs Chronologie
oder die Legende Eines Helden
 
 
Es ist Sommer des Jahres 2010. Der blühende Nord-afrikanische Staat Libyen, mit einem hohen Lebensstandard welcher durch den Export von Öl und der gerechten Einkommensverteilung in der Bevölkerung gewährleistet wird.
 
Libyen hat eine der geringsten Sterblichkeitsraten der ganzen Welt (im Durchschnitt erreichen Menschen das Alter von 80 Jahren im Vergleich zur Sterblichkeitsrate der Bevölkerung der USA, welche bei 75,5 Jahren liegt), Libyens Bevölkerung ist hoch gebildet und genießt kostenlose Gesundheitspflege und Bildung. Der Preis des Öls beträgt nur 3 Cent pro Liter und der Jahreszins für Hypothekenschulden liegt bei 0%.
 
Durch die Heranziehung des internationalen Kapitals hat der Bauboom in Benghazi, mit der Absicht in kürzester Zeitspanne die Stadt in ein ,,neues Dubai“ zu verwandeln begonnen.
 
 
 
 
2.
Das reichhaltige Ölvorkommen Libyens ist im großen Intresse der westlichen Ölkonzerne, obgleich Muammar Gaddafi sich nicht dazu bezwingen lässt diese abzugeben. Er lehnt die Idee eines privatisierten Erdölunternehmens ab und reduziert den Anteil westlicher Unternehmen am Öl von vormaligen 50% auf 20%.
 
Desweiteren sind französische Intressen angegriffen, als ihr größter Konzern Total dazu gezwungen wird 500 Mio Dollar Abfindungsgeld für ihr wirtschaftliches Fehlverhalten zu zahlen. Ebenso werden wichtige Verträge mit Russland abgeschlossen anstelle von Frankreich.
 
3.
Am 17. Februar 2011 kommt der “arabische Frühling“ in ein wohlhabendes Libyen mit Massenprotesten im östlichen Teil Libyens. Die Unruhen verursachen die Zerstörungen von Geschäften, Polizei und Radiostationen und greifen Militärstützpunkte an.
 
Der libysche Staat beschuldigt die Al Qaeda für die Unruhen. Als unbekannte Scharfschützen 13 Protestierende töten, berichtet Al-Jazeera in den Nachrichten das Regierungstruppen mithilfe der Artillerie 200 Demonstanten getötet und 800 verwundet hätten.
“Die freie Welt“ beschuldigt Gaddafi wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und erntet Unterstützung von der von Rebellen gebildeten provisorischen Regierung in Benghazi.
 
Überraschenderweise entdecken die Ermittlungen geleitet von der Nichtregierungsorganisation “British Civilians For Peace in Libya“ keine Beweise dafür, dass libysche Regierungstruppen für die Anschläge auf Zivilisten verantwortlich seien.
 
 
4.
Am 28. Februar 2011 schlägt der Britische Ministerpräsident David Cameron eine Flugverbotszone über Libyen vor. Diese Idee wird von der arabische Liga unterstützt und am 15. März zur Abstimmung an die UN vorgetragen.
 
Am 16. März stellt Gaddafi die Zusammenarbeit mit den westlichen Ölgesellschaften ein, doch im Gegenzug versprechen die Rebellen volle Kooperation mit diesen im Falle eines Sieges über Gaddafi.
 
 
Am nächsten Tag, den 17. März verabschiedet der UNO-Sicherheitsrat die Resolution welche die Flugverbotszone gestattet. Sie erlaubt der NATO jedes Objekt zu Zerstören welches eine Drohung für Rebellen darstellt.
Der erste President, der “die libyschen Menschen“ durch die Sendung von Bomben “beschützt“ ist der französische Präsident Nicolas Sarkozy. Der ehemalige “gute Freund“ von Oberst Gaddafi, ist nun in verzweifelten Nöten einen “schnellen und siegreichen Krieg“ zu führen um seine ungewöhnlich niedrigen Wählerzahlen vor den nächsten Präsidentenwahlen zu vermehren...
 
 
5.
Die NATO Flugbomber beginnen eine Jagd auf libysche Panzer von Gaddafi, aber wie so oft fallen Zivilisten den Bomben zur “Beschützung“ zum Opfer. Während im März die NATO das Öl-Lager in Misrata, das medizinische kardiologische Zentrum, die Straßen und Brücken bombardiert steigt die Zahl der Toten Menschen auf 64. Viele dieser “beschützten“ Zivilisten sind Frauen und Kinder.
 
 
 
Die westlichen Medien beginnen den totalen Informationskrieg gegen Libyen.
Die Streitkräfte der Rebellen welche von Abdel Fatah Junis- dem ehemaligen Innenminister Libyens geführt werden sind nichts mehr als bewaffnete Plünderer, werden jedoch von den Medien als heroische Freiheitskämpfer dargestellt und verbreiten das Bild eines Gaddafis der in jedem Augenblick gestürzt werden könnte...
 
Oberst Gaddafi redet zu seinem Volk: „Ich bin kein Präsident, Ich bin ein Führer. Ich habe keine Macht. Die Macht ist in den Händen des Volkskomitees. Es sind die Libyer, die entscheiden. Ich werde als ein Märtyrer sterben in dem Land meiner Vorfahren. Ich werde bis zu meinem letzten Bluttropfen kämpfen.“
 
 
6.
Trotz der NATO Hilfe für die Rebellen , können sie die großen Städte nicht besiegen und es wird offensichtlich, dass die Mehrheit der Bevölkerung hinter Oberst Gaddafi steht und sich gegen die NATO Angriffe wehrt.
 
Obwohl die NATO behauptet Gaddafi sei nicht das Angriffsziel, werden seine Wohnorte am 21. März, 25. und am 30. April bombardiert. Am 30. April bei der Bombardierung Gaddafis Hauses in Tripolis fallen Gaddafis jüngster Sohn Saif Al- Arab und seine drei Enkelkinder diesen Angriffen zum Opfer...
 
 
Am 10. und 12. Mai gehen die Bombardierungen auf Gaddafis Aufenthaltsorte weiter, und verwandeln sich am 7. Juni in eine massive Bombardierung auf ganz Tripolis, zu Ehren des 69. Geburtstages Gaddafis. Nachdem die Mission misslingt Gaddafi bei diesen Anschlägen zu töten, erklärt am 10. Juni der Vertreter der NATO dem CNN Fernsehsender zum ersten Mal öffentlich das Gaddafi ein vom UNO-Sicherheitsrat bestätigtes Tötungsziel der Angriffe ist.
 
 
 
 
7.
Der russische Premierminister Putin erklärt: „Diese Resolution ist ohne Frage täuschend und minderwertig... Es ist offensichtlich, das es jegliche Handlungen gegen einen souveränen Staat ermöglicht... Es erinnert mich an einen Ausruf zum Kreuzzug.“ Putin nennt die USA eine Politik der Einmischung in der es weder Herz noch Logik gibt.
 
Medwedew hingegen erklärt das Kommentar Putins für unzulässig und beharrte darauf, dass alles was Libyen passiere das Resultat eines “abscheulichen“ Verhaltens der Libyschen Regierung sei und verbietet die Einreise M. Gaddafis und seiner Familienangehörigen …
 
Der Bund der Schriftsteller Russlands verkündete: „Die NATO Mission ist ganz klar menschenfeindlich und nazistisch. In einer Monopolarwelt haben nur die NATO und USA ein uneingeschränktes Recht Länder der ganzen Welt zu bombardieren und zu vernichten.
 
 
 
 
8.
Inzwischen spaltet sich die Opposition in Libyen, welche aus radikalen Islamisten, Regimekritikern, Liberalen und ehemaligen Militär und Al-Qaeda Terroristen besteht, ohne Aussicht auf Einheit.
 
Medvwedew sendet Michael Margelow als Sondervertreter in eine friedens Mission nach Libyen. Dort angekommen besucht er als erstes die Rebellen und behauptet: „Diese sind seriöse und verantwortungsvolle Menschen, echte Vorkämpfer. Sie sind keine Extremisten und sind intressiert an einem geeinten und stabilen Libyen.“
Der ehemalige russische Botschafter in Libyen Wladimir Tschamov behauptet hingegen, dass es in der Opposition sehr viele Al-Qaeda Kämpfer gibt. Auch der ebenfalls ehemalige Botschafter in Libyen Aleksey Podtserob erklärt, dass die größte Oppositionsgruppe aus den „Muslimischen Brüdern“ (“Muslim Brotherhood“) besteht. Der Präsident des Nahost Institutes in Moskau Eugene Satanovsky erklärt, dass die Hauptgegner Gaddafis radikale Islamisten seien. Inzwischen gibt der Kommander der rebellischen Gruppen öffentlich bekannt, dass seine Leute aus Al-Qaeda Kämpfern bestehen.
 
9.
Am 16 Juni zerstört die NATO einen Personnenbus im Süden Tripolis und es werden 12 Zivilisten getötet. Am selben Tag werden fälschlicherweise Rebellen bombardiert wobei 16 Rebellen verwundet werden.
Am 19. Juni werden bei einem Luftangriff 7 Zivilisten getötet.
Am 20. Juni werden bei einem Luftangriff auf die Vorstädte Tripolis 9 Menschen getötet und 18 verwundet.
Am 25. Juni werden bei einem Luftangriff auf Brega eine Bäckerei und ein Restaurant zerstört, 15 Menschen kommen ums Leben und 20 werden verwundet.
Am 28. Juni bombardiert die NATO den Markt in Tavrag, 8 Menschen werden getötet und 7 Menschen verletzt.
Am 22. Juli wird das Wasserwerk in al-Brega bombardiert welches 70% des Trinkwassers beinhaltet. Dies ist genaugenommen ein Terrorakt.
Am 30. Juli veröffentlicht die Libyssche Regierung die Opferzahlen von 1103 Toten und 4537 Verletzten Zivilisten. An diesem Tag zerstört die NATO 3 Fernsehstationen, tötet 3 Journalisten und verwundet 15 Menschen.
 
Oberst Roland Lavoie von der NATO erklärt:„Unsere Intervention war notwendig, da das Fernsehen eine wichtige Komponente des Regimes ist und dazu benutzt wird systematisch Zivilisten zu unterdrücken und Attacken gegen sie anzuzetteln.“
 
 
10.
Die NATO Strategie besteht darin, die Meinung der Menschen Libyens durch endlose Bombardierungen gegen Gaddafi umzustimmen. Aber jeder neue Luftangriff bewirkt das Gegenteil und der Hass gegen die Rebellen und ihre westlichen Verbündeten wird immer größer.Tausende Menschen gehen auf die Straßen um ihren Beistand für Gaddafi zu demonstrieren. Viele Politiker welche zuvor für den Krieg spachen sehen nun die Hoffnungslosigkeit dieser Strategie und verlangen immer mehr die Bombardierungen einzustellen und Resolutionen für die Situationen zu fordern.
 
Der italienische Premierminister Silvio Berlusconi sagt über den standfesten libyschen Führer:
„Ich bin sehr besorgt um mein Leben und das meiner Kinder. Gaddafi schwor mich zu töten und er hält immer sein Wort. Demonstranten in Tripolis hielten Poster in den Händen auf welchen ich mit Gaddafi händeschüttelnd abgebildet war. Verstehen sie was das bedeutet? Sie empfinden unsere Invasion als Hochverrat.“
 
 
 
11.
Es gibt keine Einheit in den Gruppen der Rebellen. Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der libyschen Opposition wird als inkompetent bezeichnet.
Ja, es ist der selbe Abdul Younis welcher der ehemalige Innenminister Libyens unter Gaddafi war. Gleich am Anfang der Rebbellionen war er zur Opposition übergelaufen. Allerdings muss er sich dafür nicht mehr vor Gericht verantworten denn er und zwei seiner Helfer werden am 28. Juli auf dem Weg von der Front bei Brega nach Bengasi von unbekannten getötet.
 
Am Grab seines Vaters weint der Sohn von Younis: „Wir wollen Muammar zurück! Wir wollen die grüne Fahne zurück!“
 
Die arabische Liga, welche früher die Resolution der UNO gegen Libyen befürwortete, kritisiert nun die bewaffnete Intervention bei welcher etliche Zivilisten ums Leben kamen.
 
Das französische Militär liefert mit Fallschirmen Waffen und von vielen Ländern umstrittene Landminen an die Rebellen. Dieses Verhalten begründen sie mit der Aussage, dass sie “notwendig für die Zivilisten sind um sich selbst zu schützen und den Resolutionen des UNO Sicherheitsrates entsprechen.“
 
 
 
12.
Am 10. August fordern die NATO Bombardierung in Zliten 85 Todesopfer: 33 Kinder, 32 Frauen und 20 Männer kommen ums Leben. 12 Familien werden vollständig vernichtet.
Dies ist der erste Akt einer neuen Taktik, welche nach dem Schema läuft das einmal bombardiert wird (in diesem Falle um 23 Uhr) und dannach darauf gewartet wird, dass die Menschen zurück in ihre Häuser kehren und sich sicher fühlen. Dannach wird der ganze Bereich erneut bombardiert während Menschen in ihren Betten liegen und schlafen.
 
Die libysche Regierung lädt alle intressierten Reporter persönlich ein, sich von den ungeheueren Opfern des Angriffes zu überzeugen und alles wird dokumentiert. Der Oberst Roland Lavoie von der NATO antwortet, dass lediglich Militärstützpunkte bombardiert worden seien.
 
Jedoch hätten einige Bewohner der Dörfer die Rebellen daran gehindert die friedliche Bevölkerung zu schützen, so wären auch sie ins Visier des NATO Militärs geraten.
Als Lavoie mit der Tatsache konfrontiert wird, dass ebenfalls Kinder getötet wurden antwortet er, dass die NATO versuche Zivilisten Opfer zu vermeiden und deswegen bezweifle er dass die Kinder aufgrund von NATO Bomben getötet worden seien. Ausserdem sei er bestürtzt, dass das Gaddafi Regime solche Fälle als Militärpropaganda benutzten würde. Roland Lavoie bittet sich von solchen Spekulationen zu distanzieren, da sie nicht ethisch seien.
 
 
 
13.
Die Situation in Libyen befindet sich endgültig in einer Sackgasse. Die Europäischen Staaten sind unzufrieden mit den hohen Kosten der Militäroperation, ungeachtet der beispiellosen Entstellung von Tatsachen in den Massenmedien. Immer mehr Menschen verkünden ihren Zweifel an den von den westlichen Politikern ausgelösten gefährlichen Abenteuern. Gaddafi ist nicht in der Lage die Rebellen zu unterdrücken, da die NATO Luftwaffen sie unterstützen. Jedoch verlieren die Rebellen von Tag zu Tag die Unterstützung der Bevölkerung, sogar in der Bevölkerung des gegnerischen Tripolis.
 
Gaddafi öffnet die Militärlagerhäuser und teilt Waffen an die Bevölkerung aus, damit sie ihre Häuser schützen können. Es hört sich merkwürdig an aber obwohl die Bevölkerung “gequält vom Regime“ ist, richten sie ihre Waffen dennoch nicht gegen Gaddafi um ihn zu stürzen. Stattdessen leben sie ihr alltägliches Leben trotz der NATO Bombardierung. Doch wie man es auch wenden will, Gaddafi hat eine vernehmlich Tapferkeit bewiesen. Er zeigt ausserdem, dass ein Held sogar in einer monopolarisierten Welt bis ans letzte Ende und trotz allen Schwierigkeiten seinen Mann stehen kann...
Viel Glück und Erfolg, Muammar!
 
 
 
 
Subscribe

  • Post a new comment

    Error

    Anonymous comments are disabled in this journal

    default userpic

    Your IP address will be recorded 

  • 17 comments